Nach unserem Mekong-Abenteuer ging es dann mit unserem ersten Sleeper-Bus nach Da Lat. Die Busfahrt dauerte ca. 11 Stunden und war jetzt nicht die bequemste, die wir je hatten. 😉
Night Bus
Da Lat ist eine Stadt in den südvietnamesischen Bergen und liegt auf 1500 M.ü.M. und ist vor allem auch für Vietnamesen ein beliebter Ferienort. Viele der Gebäude sind im französischen Stil gebaut und das gibt der Stadt irgendwie einen ganz besonderen Charme. Wir kamen mit unserem Nachtbus zwar um 06.00 Uhr morgens in Da Lat an, aber so richtig Energie, um etwas zu machen, hatten wir dann doch nicht. Deshalb erkundeten wir die Stadt ein wenig zu Fuss, liessen uns beide die Haare schneiden (inklusive Haarwäschen im Liegen 💆🏼♀️). Interessanterweise war der Preis der gleiche für uns beide – für Salome waren die 8.- wohl der günstigste Haarschnitt, den sie je hatte, für Nico wohl eher der teuerste, seit wir unterwegs sind. 😉
Auch die Hausaufgaben der Enkelin müssen verwendet werden!
Best Banh Mi in Town :)
nice Hair
Das wohl Touristischste, was man in Da Lat machen kann, ist eine Runde «Mario Kart» fahren. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen und fuhren mit den Karts durch eine mega schön gemachte Strecke. Nebst dem Mario Kart gibt es auch sonst viel zu sehen, es hat ein paar «Fotospots» und es hatte zwei super herzige Katzen. 🐱
Influencer EFZ
Fast as fuck, boy!
Ansonsten erkundeten wir die Stadt mit dem Roller, besuchten das «Crazy House» (welches möglichst gegen alle Regeln der Architektur gebaut wurde 😉), einen riesigen goldigen Buddha, die Maze Bar (in welcher man zuerst den Weg finden muss, um auf die Gartenterasse zu gelangen, von wo aus man eine schöne Sicht über die Stadt hat). Auch den Nightmarket haben wir besucht, was super spannend war – es gibt von Kleidern über Ramsch bis getrocknete Früchte und frisches Gemüse wirklich einfach alles.
Maze Bar
Besser als in Japan
Nice Helmet
Crazy House
Den letzten Tag starteten wir früh: Wir hatten nämlich eine «Cloud Hunting» Tour gebucht. Cloud Hunting wird hier als Begriff dafür verwendet, den Sonnenaufgang irgendwo zu schauen, wo man zusätzlich zur Sonne auch noch ein Wolkenmeer bewundern kann. Wir hatten super viel Glück mit dem Wetter und deshalb ein wirklich schönes Wolkenmeer und einen schönen Sonnenaufgang. Auch hier war aber alles sehr touristisch und es waren mega viele aufgebaute «Fotospots». Anschliessend besuchten wir noch je eine Tee-, Erdbeer- und Kaffeefarm. Den Nachmittag verbrachten wir dann gemütlich in einem Kaffee, während wir auf unseren nächsten Nachtbus warteten, welcher uns nach Hoi An brachte.
Cloud Hunting
Diesen Bus haben wir online gebucht und deshalb konnten wir einen etwas besseren Bus nehmen, welcher auch deutlich bequemer war als der letzte. Leider hatte Salome aber wahrscheinlich durch den Tag irgendwo etwas schlechtes gegessen und konnte die Busfahrt nicht so entspannt geniessen. 🤢
Umso froher waren wir, als wir endlich in Hoi An angekommen sind. Hier wurden wir dann bei unserem Transport zum Hotel das erste Mal seit wir unterwegs sind «gescammt», da wir und unser Gepäck mit separaten Rollern transportiert wurden und sie dann plötzlich bei der Ankunft pro Roller einen Preis verlangten, obwohl wir eigentlich einen fixen Preis vereinbart hatten. Ausserdem haben sie unsere 100’000er-Noten ausgetauscht mit 10’000er-Noten und behauptet, dass wir ihnen nur 10er gegeben haben (die sind leider auch einfach sehr ähnlich). Schlussendlich verloren wir zum Glück nicht viel Geld, aber es war trotzdem ärgerlich, so in den Tag zu starten.
Nichtsdestotrotz erkundeten wir noch ein wenig die Stadt, die vor allem bekannt ist für die vielen Schneider-Ateliers für massgefertigte Kleidung und die ganzen Laternen in der Stadt. Die Laternen sind also wirklich wunderschön und Salome liess sich auch noch ein Oberteil massschneidern, dass sie seit ewig in Läden sucht aber nicht findet (und für 15.- kann man also nichts sagen 🤫).
Night Bus 2.0
Auch hier wollten wir uns eine Touristenattraktion nicht entgehen lassen: Eine Fahrt mit einem «Coconut Boat», welche hier traditionell von Fischern verwendet werden. Da hatten wir einen super sympathischen «Captain», und es war ein lustiges Erlebnis, wenn auch völlig überlaufen.
Es ist schneller, als es aussieht :)
Leider ist uns dann passiert, vor was wir (besonders Salome) schon seit Beginn der Reise Angst hat: die externe Festplatte, auf der wir alle Fotos und Videos speichern, funktionierte plötzlich nicht mehr. Wir gingen dann auch direkt zu einem «PC-Experten» hier, und der meinte zum Glück, wir sollten die Daten wiederherstellen lassen können, es dauert aber ewig. Deshalb müssen wir damit noch warten, bis wir das nächste Mal ein paar Tage am gleichen Ort sind. Deshalb sind in diesem Beitrag leider auch etwas weniger qualitative Fotos, da wir aktuell keinen Zugriff auf die Kamerafotos haben und «nur» die Handybilder übrig sind.