Suva
Nach 2 Nächten in Suva, mussten wir feststellen, dass die Hauptstadt von Fiji nicht unserem Geschmack entspricht. Es gibt nicht viele Aktivitäten und die Stadt ist unorganisiert und dreckig. Da merkt man gut, dass in Teilen von Fiji die Industrialisierung zu schnell vorangeschritten ist, und auf bestimmten Inseln gar nie stattgefunden hat. Auf den kleinen Inseln ist das Leben sehr einfach und man teilt alles in den kleinen Dörfern – viele davon sind Selbstversorger und jeder macht einfach das, was er gut kann. Diese beiden Welten von den grossen Städten zu den kleinen Inseln lassen sich nur schwer verbinden. So war unsere Hauptaktivität in Suva unsere Wäsche zu waschen und versuchen, diese wieder trocken zu kriegen. 😉
Markt in Suva
Markt in Suva
Markt in Suva
Fiji Museum
Leleuvia
Danach ging es weiter nach Leleuvia. Neben dieser kleinen Insel, die ca. 50 Minuten Bootsfahrt von der Hauptinsel entfernt ist, war Salome vor ca. 7 Jahren in einem Freiwilligenprojekt. Als wir unsere Reise planten und Fiji ein Reiseziel wurde, war also klar, dass wir einen Stopp in Leleuvia machen müssen, um in Erinnerungen zu schwelgen. 😊 So hatte Salome auch noch eine Handynummer vom Taxifahrer, mit dem sie jeweils von Suva zum Bootsteg fuhren. Und erstaunlicherweise hatte er tatsächlich noch die gleiche Nummer – und so fuhr uns George mit seinem Prius durch den Morgenverkehr von Suva nach Bau Landing.
Und einmal mehr war es gut, dass wir mehr als genug Zeit eingerechnet haben. Das Boot hätte uns laut E-mail um 10.00 Uhr am Steg abholen müssen und wir waren bereits um 09.00 am Steg. Keine 5 Minuten, nachdem wir am Steg eingetroffen sind, kam ein Boot und begann Material auszuladen. Sie fragten uns, wo wir hinmüssen, und es stellte sich heraus, dass es das Boot von Leleuvia war – welches unseren Transport erst für den Nachmittag geplant hatten und wir bis um 15.00 Uhr hätten warten müssen, wenn wir nicht bereits so viel zu früh dort gewesen wären. Sehr wahrscheinlich hatte es die Info von der Rezeption nie zum Boots-Kapitän geschafft, dass sie uns mit dem Morgen-Transport abholen sollten. Und so kamen wir auf der kleinen Insel an, mit Blick auf die andere kleine Insel, auf der Salome vor 7 Jahren als Freiwillige gearbeitet hat. Leleuvia ist so klein, dass man sie 30min zu Fuss umrunden kann (bei Ebbe). Es gibt auf der Insel wirklich nur ein paar Hütten, viele Palmen und sonstige Bäume, und einen wunderschönen Sandstrand. Auch das Hausriff ist unglaublich schön zum Schnorcheln. Auch das Tauchen konnten wir nicht sein lassen und wir haben zwei Bootstauchgänge gemacht, die sehr schön waren. Nico hat seinen ersten Hai (nicht nur ein Baby-Hai wie im Mantaray Resort) gesehen. 🦈
Anemone
Neeemos :)
Weissspitzen-Riffhai
Wir verbrachten die Tage auf Leleuvia hauptsächlich mit lesen, schnorcheln, essen und tauchen. Wir hatten am ersten Tag die grandiose Idee, dass wir uns im Outdoor-Gym der Insel wieder mal etwas bewegen könnten. Eigentlich eine sehr gute Idee – wenn wir aber gewusst hätten, dass wir nach 1h Training so starken Muskelkater haben, dass wir kaum noch eine Stufe laufen können, hätten wir es wahrscheinlich sein lassen! 😅
Electra, die Insel-Hündin :)
Crabby-Crab
Gym 🏋🏼🏋🏼♀️