Nach unserem Monat in Neuseeland landeten wir in Cairns, im Norden der australischen Ostküste. Wir konnten uns einen Tag lang an die Hitze gewöhnen, bevor es direkt los ging mit dem Liveaboard, einem Tauchboot. Wir verbrachten drei Tage und zwei Nächte auf dem Boot und konnten so 9 Tauchgänge und eine Nacht-Aktivität Namens «Sharks in the dark» machen. Während den Tauchgängen sahen wir viele schöne Fische, Schildkröten, Riffhaie, eine Art Tintenfisch und ganz viele Korallen. Im Vergleich zu vor 7 Jahren, wo Salome schon mal da war, waren die Korallen wieder in einem etwas besseren und farbigeren Zustand. Scheinbar hat sich das Riff über Corona etwas erholt, wie uns erzählt wurde.
Tschüss Neuseeland
Adiletten Zauber
Found a friend :)
Shark in the dark
Sunrise
Auch in Australien haben wir uns wieder für das Reisen mit einem Camper entschieden. Eigentlich hatten wir uns darauf gefreut, einen etwas kleineren Camper zu haben als in Neuseeland, doch als wir ein Upgrade erhalten haben, waren wir dann doch nicht ganz so unglücklich darüber, ein WC dabei zu haben. 😉
Frieda :)
Bevor wir Richtung Süden fuhren, ging es in den ältesten Regenwald der Welt, den Daintree Rainforest. Auch speziell ist, dass der Regenwald direkt auf das Great Barrier Reef trifft. Wir übernachteten direkt im Dschungel und machten uns auf einer Bootstour auf die Suche nach Salzwasserkrokodilen. Glücklicherweise wurden wir auch fündig und sahen zwei riesige «Dinosaurier». Nachdem wir die beiden Tiere gesichtet hatten und erfuhren, dass sie eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h erreichen können, war uns auch klar, wieso definitiv alle Menschen hier die Strände meiden. 😅 Denn nebst den Quallen, die hier in den Sommermonaten im Wasser sind, sind die meisten Strände in Queensland Lebensräume von Salzwasserkrokodilen.
Find the crab
Spider
Etwas weiter südlich befindet sich Magnetic Island. Dort machten wir uns auf die Suche nach den sogenannten Rock Wallabys und auch nach Koalas. Die Rock Wallabys leben direkt neben dem Hafen und sind entsprechend auch nicht schwierig zu finden. Sie scheuen sich auch gar nicht vor Menschen, da sie scheinbar auch gefüttert werden. Bei den Koalas sah es dann schon etwas anders aus. Obwohl über 800 Koalas auf der Insel leben, sind sie sehr gut getarnt und können sich natürlich auch von den Wanderwegen wegbewegen. Wir selbst hätten wohl nur einen einzigen gesehen, doch dank den guten Augen von andere Touristen sahen wir im ganzen fünf verschieden Koalas, eines davon ein Baby. 🥰 Auch sonst war Magnetic Island wunderschön mit tollen Sandstränden und Steinformationen.
Rock Wallaby
Spontan entschieden wir uns dazu, einen Stopp in Ayr zu machen. Vor der Küste von Ayr liegt ein über 100 Jahre altes Wrack, welches zu den Top 10 Tauchseiten der Welt gehört. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so machten wir zwei Tauchgänge am Wrack, die zeigten, dass die Tauchseite definitiv in diese Liste gehört. Nebst vielen Fischen wie riesigen Makrelen, Barrakudas und ganz viele, von denen wir die Namen nicht kennen, war das Wrack übersäht mit weichen Korallen. Ausserdem schwamm ein Leopardenhai an uns vorbei und wir sahen mehrere Seeschlangen. Die Sicht war nicht so toll, sonst hätten wir wahrscheinlich noch viele Rochen und andere grosse Tiere gesehen – zwei Taucherinnen konnten sogar einen Mantarochen beobachten.
Leopard shark
Unser erstes Wallaby haben wir übrigens einfach auf einem Campingplatz getroffen, als es plötzlich dahergehüpft kam. 😁